Bei Wanderungen über das norwegische Fjell stellte sich die Transportfrage für den Naturfotografen neu. Auf Grund der größeren Sicherheit und zur Entlastung der Knie bzw. des Rückens setze ich Teleskopwanderstöcke ein. Dadurch kann das Stativ nicht mehr in der Hand getragen werden.

Folgendenen Text hat mir Gotthold Barbi zu gesendet, da es eine gute einfache Idee ist möchte ich diese gerne Vorstellen:
Zum Stativtransport hab ich lange nach dem geeigneten Rucksack gesucht; da war Ihr Tipp mit dem Fahrradgestell sehr hilfreich.
Da ich nur basale handwerkliche Fähigkeiten habe und für komplizierte Technik zu faul bin, hab ich mir eine ganz einfache Alternative ausgedacht, die ich Ihnen vorstellen möchte. 

Die erste Idee, das Stativ nicht mehr tragen zu müssen, kam mir beim Libellen fotografieren, an einem Teich, den man mit dem Auto nicht direkt anfahren kann. Mit dem Fahrrad ist der Teich schnell und über einigermaßen gute Wege zu erreichen. Die ersten Versuche, das Stativ mit Expandern am Gepäckträger zu befestigen, verliefen nicht positiv. Das Stativ verrutschte auf holprigen Wegen und bis ich es gelöst hatte, verging viel zu viel Zeit. Die Möglichkeit, einen Fahranhänger zu verwenden, fand ich nicht geländetauglich.

Gegenlicht ist im Naturfilm eine wichtige  Beleuchtungsart. Die Gegenlichtblenden der Fotoobjektive reichen zum filmen nicht aus hier werden Klappen ( Matte box, Kompendium ) verwendet.

Die erste Version des Mikrofonhalters, beim ersten Einsatz bei der Birkhahnbalz zeigte sich das Problem, der Scharfstellring des Objektivs ist nicht sehr gut zugänglich.

Wenn der Naturfotograf mit dem Naturfilm anfängt merkt man ziemlich schnell dass man noch das eine oder andere Hilfmittel wie eine Displaylupe zum scharfstellen benötigt. Beim Katalog lesen könnte man meinen, dass beim Preis das Komma verrutscht ist, das war nicht der Fall. Selbst gemacht kann man das Komma des Preises gut verschieben.

Das ist eine sehr einfache Hilfe um den Fokus nach zu ziehen oder von einer voreingestellten Entfernung auf neue Fokusebene einzustellen. Die Winkellage des Hebels kann man sich besser merken als die Stellung des Objektivrings.

Die niedrige Kameraperspektive in der Naturfotografie führt immer wieder dazu dass das man sich neue Gedanken machen muss, hinzu kommt dass ich in der letzten Zeit meine Blitztechniken verbessern muss, da ein Aufhellblitz die Qualität der Bilder bei verschiedene Situationen steigert.

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