Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: perspektive - Wildlifepaparazzo.de http://www.wildlifepaparazzo.de Sat, 20 Oct 2018 01:27:06 +0000 Joomla! - Open Source Content Management de-de Bohnensack http://www.wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/tipps-und-tricks/item/79-bohnensack.html http://www.wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/tipps-und-tricks/item/79-bohnensack.html Bohnensack

Ein kleiner Sack mit trockenen  Bohnen, Reis oder Linsen gefüllt ist für den Naturfotografen oft das beste Stativ, bei offenem Fenster auf die Autotür gelegt, ersetzt der Sack ein Autoscheibenstativ, und verhindert besser als jedes starre System, dass  Schwingungen zum Verwackeln führen. Durch die Füllung werden Schwingungen abgebaut, so dass längere Belichtungszeiten möglich sind. Auf den Boden gelegt, ergibt der Sack ein improvisiertes Bodenstativ. Im Gehege legt man den "alten" Sack auf eine Mauer und erhält ein sehr gutes Stativ. Einziger Nachteil schnelle Schwenks sind auf dem Sack nicht möglich.

Neben einem alten Kunstlederturnbeutel verwende ich eine kleine Kunstledertasche, die ich zur Unterstützung ( wir machen den Weg frei ! ) von meiner Bank kostenlos bekommen habe. Die Tasche ist 240mm x 170mm groß und dient wohl zum Transport von großen Geldscheinen, zum fotografieren diese entfernen.
Noch ein Tip: auf Flugreisen füllt man den Sack vor Ort im Supermarkt.

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joachim.raff@t-online.de (Joachim) Tipps und Tricks Mon, 28 Feb 2011 20:34:29 +0000
Doghouse modifiziert http://www.wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/tarnung/item/69-doghouse-modifiziert.html http://www.wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/tarnung/item/69-doghouse-modifiziert.html Doghouse modifiziert

Neben dem handlichen Brennertarnzelt habe ich mir für lange Ansitze das Doghouse gekauft. Das Zelt ist eigentlich sehr gut hat allerdings 2 Nachteile: zum Einen die Windanfälligkeit, zum Anderen: man kann nicht auf Bodennähe fotografieren.

Das ist für mich als Naturfotograf sehr wichtig also habe ich zur Schere gegriffen und einen zusätzlichen bogenförmigen Schlitz in die Vorderseite geschnitten. Nach 4 Wochenenden hatte ich den Schlitz dann endlich mit einem Reisverschluss wieder geschlossen es war eine sch... Arbeit. 
Der Stoff ist durch den Metallring sehr stark gespannt und es ist schwierig das Zelt unter die Nähmaschine zu bekommen. Einen Preis für Schönheit bekommt die Näharbeit nicht, aber endlich kann ich in Bodennähe fotografieren.

Die Öffnung unten und auch wenn ich aus der Original Öffnung fotografiere hänge ich mit Baumwolltarnnetzen ab. Der Vorteil durch Netze ist man kann noch nach außen Sehen, wird aber nicht gesehen und nichts raschelt bei Bewegungen.

Bei den ersten Einsätzen hatte ich das Gefühl dass die Tarnfetzen an den Ecken des Zeltes im Wind stark flattern und die Motive beunruhigen deshalb habe ich diese abgeschnitten.

 

 

Tiefer kann man ein Objektiv nicht benutzenVerlauf des neuen Reisverschlusses

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julius@fokusnatur.de (Administrator) Tarnung Sun, 13 Feb 2011 16:24:21 +0000
Brenner Tarnzelt modifiziert http://www.wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/tarnung/item/68-brenner-tarnzelt-modifiziert.html http://www.wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/tarnung/item/68-brenner-tarnzelt-modifiziert.html Brenner Tarnzelt  modifiziert

Tarnzelte sind für den Naturfotografen die Möglichkeit sich "unsichtbar" zumachen. Das " Brenner" Tarnzelt ist ein kleines sehr schnell aufzubauendes Zelt (Faltreflektoren Prinzip). Ideal um sich schnell zu Tarnen, für lange Ansitze ist das Zelt etwas zu klein.

Die Vorderfront lässt sich über einen Reisverschluss öffnen, duch diese Öffnung wird dann das Objektiv gesteckt. Da lange Objektive sehr weit aus dem Zelt ragen habe ich mit eine neue Vorderfront genäht, mit einem Objektivtunnel und 2 verschließbaren Sichtfenstern. Die neue Front wird von innen im Zelt mit Klettverschlüssen galten ( Abb.1, 2 ).
Sehr wichtig ist auch das die seitlichen Sehschlitze abgedeckt werden, sonst kann man durch das Zelt sehen ( Abb. 3, 4). Wie man sieht kommt es nicht auf die Nähkünste an, auch nicht ob man einen teuren Tarnstoff verwendet oder nicht, wichtig ist das der Stoff möglichst lichtdicht ist.

Modifiziertes Brenner-Tarnzelt

 

 

Abdeckung der Sehschlitze mit 3 Stofflappen Von innen

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julius@fokusnatur.de (Administrator) Tarnung Sun, 13 Feb 2011 16:15:46 +0000
Bodenstativ für schwere Tele http://www.wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/stativ/item/66-bodenstativ-f%C3%BCr-schwere-tele.html http://www.wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/stativ/item/66-bodenstativ-f%C3%BCr-schwere-tele.html Bodenstativ für schwere Tele

Das Vorgestellte Bodenstativ ist für Tierfotografen mit schweren Teleobjektiven ( z.B 400/2.8, 500/4, 600/4 800/5.6, 300-800/5.6 ) gedacht. Seit Jahren fotografiere ich Tiere in Augenhöhe meistens vom Bohnensack und mit Hilfe eines Winkelsuchers. Für diese Art der Fotografie habe ich mir auch schon Hilfsmittel gebaut um besser schwenken zu können. Trotzdem verpasst man, immer wieder mit dieser Technik schnelle Aktion und es ist sehr schwierig den Horizont gerade zu halten.

 Deshalb musste ein neues nivellierbares Bodenstativ her. Wichtig waren folgende Prämissen:

-         Nivellierbar möglichst mit einem großem Nivellierwinkel

-         Möglichst niedrig

-         Kompakt

-         Hohe Tragkraft für schwere Objektive

-         Einfacher Bau des Stativs

Auf dem normalen Stativ setze ich eine 100 Nivellierkalotte zur Befestigung des 2D Neigers  ein.  Für das Bodenstativ ist die Kalotte nicht zu gebrauchen da sich die Klemmschraube für die Kalotte nicht mehr bedienen lässt. Deshalb dient ein Nivellierkopf zum Ausgleich  diese haben die Klemmung seitlich so dass sich diese auch knapp über dem Boden noch bedienen lässt. Nachteil bei den Nivellierköpfen ist dass die meisten nur ca. 15° Winkelausgleich zulassen, schlecht wenn der Boden stärker geneigt ist. Deshalb musste das Bodenstativ noch verstellbare stabile Füße bekommen.

 

 

 Basisplatte des Bodenstativs

Basis für das Stativ ist eine Multiplexholzplatte ( Buche Wasserfest verleimt ), diese wird dreieckförmig zu geschnitten ( ca.460mm Kantenlänge, Dicke 16mm ) an den Ecken wird mit 2 Komponentenkleber eine Einschlagmutter M8 geklebt.  Damit sich das Bodenstativ besser händeln lässt werden mit der Stichsäge noch 3 große Löcher ausgesägt damit man die Platte besser greifen kann.

In der Mitte der Platte wird zum Schluss noch ein Loch für die 3/8“ Schraube gebohrt fertig ist die Grundplatte.

 Die Bodenstativbeine

Die Füße sind M8 Gewindestangen. Vorteil stabil und das Bodenstativ lässt sich damit auch ohne den Nivellierkopf  sehr gut ausrichten, mit dem Nivellierkopf geht es deutlich schneller beides zusammen ermöglich einen größeren Ausgleichswinkel.

 

 Pos. 1  Kugelgriff

Pos. 2 Gewindestange  ( Länge XXX )

Pos. 3 Rändelmutter zum kontern sonst wackelt das Stativbein

Pos. 4  Kugelgriff in der Mitte auseinander gesägt ( damit sinkt das Stativbein im weichen Boden nicht ein)

Pos. 5 Flügelmutter dient als Doppelspike

 Fertigstellung

Der Nivellierkopf ist der FLM LB60X ( +-15° ) und wir mit einer 3/8" Schraube mit der Platte verschraubt, darauf kommt der Wimberley Head, der hat den Vorteil gegen über meinem Videoneiger dass er deutlich niedriger ist. Das Bodenstativ trägt ein 600er Teleobjektiv ( 6Kg ) problemlos.

 Transport des Bodenstativs

 

Zum Transport polstere ich den Nivellierkopf und die Stativbeine mit Heizungsrohrisolierung ab und stecke das Bodenstativ in eine selbst genähte Tasche aus Gewebeplane da das Stativ oft verschmutzt ist. Das Bodenstativ wiegt mit Nivellierkopf ohne Wimberley Head knappe 2 Kg und ist somit für den Naturfotograf noch sehr gut zu transportieren.

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joachim.raff@t-online.de (Joachim) Stativ Sat, 03 Mar 2012 16:18:31 +0000